Führungen / Sonstiges

Mitarbeitende des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH), des Verbands der Landwirtschaftskammern (VLK), der Demonstrationsnetzwerke für Erbse/Bohne, Lupine, Soja (Demonetzwerke) und der Universität Kassel erläutern den Besuchern der Öko-Feldtage in Führungen alles rund um die Landessortenversuche zu diversen Kulturen, zu Fruchtfolgen etc.

Zudem gibt es Veranstaltungen und Posterpräsentationen zu den Themen Unternehmungsgründungen und Startups, Klimakrise, Stereotypen im landwirtschaftlichen Sektor und regenerative Landwirtschaft.

Ansprechpartnerin

Hella Hansen

Hella Hansen

Presse

E-Mail: hella.hansen(at)fibl.org
Tel.: +49 69 7137699-45

Landessortenversuche / Weitere Versuche

LLH, VLK, AG Öko FuWi und Demonetzwerke

Landessortenversuche zu Winterweizen, Triticale, Ackerbohnen, Kartoffeln und Silomais; Ergebnisse vom Öko-Versuchsbetrieb in Ober-Erlenbach; Demoparzellen mit Modellfruchtfolgen für viehhaltende und viehlose Betriebe; Stickstoff-Versorgung von Winterweizen im viehlosen Ökolandbau, Demoparzellen mit Ackerbohnen, Erbsen, Wintererbsen, Lupinen und Soja.

  • Landessortenversuche: Beginn jeweils um 10.00, 11.00, 13.00, 14.00, 16.00 und 17:00 Uhr, Dauer: 30 Minuten; Treffpunkt jeweils am Infostand von LLH, VLK
  • Feldführungen zu Kleegras-, Luzernegras- und Grünlandmischungen sowie zu Kurzrasenweide: jeweils täglich zur vollen Stunde ab 9:00 bis 17:00 Uhr statt. Treffpunkt V15
  • Demonetzwerke: Führungen zu Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen und Soja – täglich: 10:00, 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr. Treffpunkt an den Parzellen der Demonetzwerke A4.

Fachgebiete der Universität Kassel

Demonstrationsanlagen

Verschiedene Fachgebiete des Studiengangs Ökologische Agrarwissenschaften der Universität zeigen Besuchenden ihre Arbeit, zum Beispiel diverse Demonstrationsanlagen, etwa zu Kartoffeln, mit Kompost gedüngt, Maisanbausysteme für die Biomasseerzeugung, Substrate zur Vermeidung von Nährstoffausträgen im Nahbereich von Legehennenausläufen und einen Dauerfeldversuch zu verschiedenen Betriebssystemen des ökologischen Landbaus (viehlos und viehhaltend). Am ausgehobenen Bodenprofil können Landwirt*innen sich über Bodenschutz und -qualität austauschen. (Treffpunkt Infostand Uni Kassel)

Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen

  • Regenerative Landwirtschaft: So können wir den Ökolandbau weiter entwickeln: Diskussionsforum am 3. Juli von 15 – 15:30 Uhr (Treffpunkt: Infostand Uni Kassel)
  • Stereotypen im landwirtschaftlichen Sektor: Kommunikation zwischen Ökolandwirten, konventionell wirtschaftenden Landwirten und Verbrauchern am 3.Juli von 11:00 bis 13.00 Uhr (Treffpunkt im Blauen Saal, Verwaltungsgebäude im Innenhof, Eingang vom Park)
  • Gründertreff – Unternehmensideen aus dem Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften: am 3. und 4. Juli, jeweils von 11:00 bis 11:30 Uhr (Treffpunkt: Infostand Uni Kassel)

Maschinenvorführung

Am 3. Juli um 15.45 und am 4. Juli um 11.15 Uhr wird die Universität Kassel einen Prototypen für eine Kartoffelpflanzmaschine demonstrieren, die beim Pflanzen zusätzlich Kompost in die Pflanzreihe appliziert. Die Maschine wurde im Rahmen eines EIP Projektes (Operationelle Gruppe „Rhizofrei“) in Zusammenarbeit zwischen der Agrartechnik der Universitäten Göttingen und Kassel und der Firma Grimme entwickelt. Ziel der Kompostapplikation ist die Kontrolle der Wurzeltöterkrankheit Rhizoctonia solani. Treffpunkt: V1, gegenüber Infostand Uni Kassel.

Posterpräsentationen

Zwei studentische Arbeitsgruppen der Ökologischen Agrarwissenschaften von der Universität Kassel veranschaulichen auf Postern, die auf dem Gelände verteilt sind:

  • Schwerpunkte und Besonderheiten der Staatsdomäne
    Studierende erklären Besonderheiten der Domäne Frankenhausen wie beispielsweise das Anbauverfahren von Kartoffeln und Möhren auf Dämmen, die kraftfutterfreie Milchviehfütterung, das Getreideanbausystem Weite Reihe zur Etablierung des mehrjährigen Feldfutterbaus und vieles mehr. Führungen dauern jeweils 45 Minuten und beginnen am Eingang des Innenhofes.
    3. Juli 11:00 Uhr, 4. Juli 15:00 Uhr: Betriebswirtschaft und Gebäude
    Direktvermarktung im Hofladen, Gemüseselbsternte, Gebäudeentwicklung auf der Domäne, regenerative Energien und Gebäudesanierung, Landwirtschaft als Arbeitgeber
    3. Juli 13:00 Uhr, 4. Juli 11:00 Uhr: Ackerbau und Naturschutz
    Fruchtfolge in der Ökologischen Landwirtschaft, das Anbauverfahren „Weite Reihe“, Möhren- und Kartoffelanbau auf der Domäne, Naturschutzmaßnahmen
    3. Juli 15:00 Uhr, 4.Juli 13:00 Uhr: Rinder- und Hühnerhaltung
    Die Rasse Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind, Haltung horntragender Kühe im Laufstall, kraftfutterfreie Milchviehfütterung, sommermobile Hühnerhaltung
  • Die Bedeutung der Klimakrise für die Landwirtschaft
    Ist die Kuh wirklich ein Klimakiller und was steht der Landwirtschaft im Klimawandel bevor? Das Projektteam hat sich mit diesen und weiteren Fragestellungen auseinandergesetzt und gibt in dem sogenannten „Klima-Parcours“ einen Überblick über die Bedeutung des Klimawandels für die Landwirtschaft. Aufgezeigt werden neben möglichen Anpassungsstrategien wie z.B. Agroforst und alternativen Anbautechniken auch die Einflüsse der Bodenbearbeitung auf den Klimawandel.  Die Studierenden begleiten diese und weitere Themen und stehen am 3. und 4. Juli zu folgenden Uhrzeiten zu Frage und Antwort bereit: 10:00, 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr, jeweils eine Stunde. Ort: Klima-Parcours entlang des Weges vom Hof zum Stall.

Tierhaltung: Obsalim – Wie gut deckt die Fütterung den Bedarf der Herde?

4. Juli von 10:00 bis 10:45 im Rinderstall: Einführung und Demonstration der Methode. Ein französischer Tierarzt entwickelte die Obsalim-Methode, bei der durch Beurteilung von Tierverhalten und äußeren Merkmalen von Rindern darauf geschlossen wird, wie Tagesrythmus und Rationsgestaltung zu den Bedürfnissen der Rinder passen. Referentin: Mechthild Knösel, Hofgut Rengoldshausen.

Öko-Feldtagskino

Das Öko-Feldtagskino bietet kurzweilige Unterhaltung und spannende Einblicke in die ökologische Landwirtschaft. Kurzfilme stellen die ausgezeichneten Betriebe des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau vor, zudem präsentiert sich der Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel mit eigenen, studentischen Kurzfilmproduktionen. Filmische Einblicke in den ökologischen Möhrenanbau der Domäne Frankenhausen und faszinierende Zeitlupenaufnahmen zum Thema Bodenschutz sind ebenfalls im Öko-Feldtagskino zu entdecken.
Das Öko-Feldtagskino befindet sich im Innenhof: in der Getreidescheune, rechtes Einfahrtstor. Zeit: An beiden Feldtagen von 9:00h-18:00 Uhr.

Bio und Vegan

Bio UND Vegan – Zusammen mehr wert?

Wie kann der Mehrwert von Bio in Kombination mit Vegan erfolgreich kommuniziert werden? Wie kann eine stärkere Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette dabei unterstützen?
3. Juli von 13:00 bis 15:30, Seminarraum des Seminarhauses im Innenhof: Diskussions- und Vernetzungstreffen im Rahmen des Projekts BioVegan.

Dazu eingeladen sind Akteur*innen der Wertschöpfungskette veganer Öko-Lebensmittel. Als Abschluss zur Diskussionsrunde wird ein Rundgang über das Gelände, mit Besuch von Ausstellern bio-veganer Branchenakteure, stattfinden.

Veganer Ökolandbau – Chancen und Herausforderungen

Wie kann der vegane Ökolandbau, der sich durch den Verzicht der Tierhaltung und der Nutzung tierischer Düngemittel auszeichnet, die Nährstoffversorgung der Kulturpflanzen, den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit sowie die Wirtschaftlichkeit des Betriebes unter einen Hut kriegen? Welche Rolle spielt dabei die Vernetzung zum Austausch von Wissen und Erfahrungen?
4. Juli, von 13.00 bis 16.00 Uhr, Blauer Raum im Verwaltungsgebäude im Innenhof: Diskussions- und Vernetzungstreffen im Rahmen des Projekts BioVegan.
Teilnehmer*innen sind Akteur*innen der praktischen Landwirtschaft. Als Abschluss wird ein Rundgang über das Gelände, mit Besuch von Ausstellern bio-veganer Akteure sowie des Dauerversuchs (Variante Betriebstyp Bio-Vegan), stattfinden.

Klimakrise – die Landwirtschaft anpassen

Was bringt uns der Klimawandel und wie können wir die Landwirtschaft nachhaltig anpassen: Workshop der Bodenseestiftung am 3. Juli von 13:00 bis 15:00 (Treffpunkt im Blauen Saal, Verwaltungsgebäude im Innenhof, Eingang vom Park).

In dem Projekt LIFE AgriAdapt wurde ein Klimawandel-Check zur Beurteilung der einzelbetrieblichen Anfälligkeit gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels entwickelt und europaweit auf 120 landwirtschaftlichen Pilotbetrieben angewendet. Daraufhin wurden mit den Betrieben Maßnahmenpläne erarbeitet, um die Anfälligkeit zu verringern. In der Veranstaltung werden der Klimawandel-Check vorgestellt sowie bewährte nachhaltige Anpassungsmaßnahmen und der Wissenstransfer diskutiert.

We can do it! Frauen stärken – Klima wandeln

Ein Netzwerktreffen für und mit Frauen aus der Bio-Branche am 3. Juli von 12:30 bis 14:30 auf der Bühne im Park.

Nach dem erfolgreichen Treffen auf der BioFach, gibt es in Frankenhausen
die Fortsetzung! Um Anmeldungen per Mail wird gebeten. Ansprechpartnerin ist Claudia Loibl, messe@bioland.de
Für das BioFrauen-Netzwerk stehen Steffi Strotdrees, Bioland e.V., Bernadett Lex, Naturland e.V. und Michaela Weber, Demeter im Norden

Workshop „Kulturnetzwerke“

Für Praktiker*innen, Berater*innen und weitere Fachleute am 4. Juli von 11:00 bis 14:00 auf der Terrasse am BÖLN-Zelt. Der Workshop ist offen, sodass man fortlaufend hinzustoßen und ggf. auch wieder gehen kann.

Der BÖLW organisiert einen offenen Workshop für alle, die im Acker-, Gemüse- und Kartoffelbau zuhause sind und Sorgen, Fragen, Herausforderungen, Anregungen und Erkenntnisse rund um den Schutz dieser Kulturen im Ökolandbau teilen wollen.