bio-offensive fördert Busreisen

bio-offensive fördert Busreisen


Im Rahmen der bio-offensive können in diesem Jahr Busreisen zu den Öko-Feldtagen gefördert werden. Die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) schreibt bundesweit 20 Busreisen aus und vergibt eine Förderung in Höhe von max. 50% der Reisekosten des Busunternehmers bzw. max. 1.000,- Euro (netto) je Busreise. Bewerbungsfrist ist der 31. März 2019. Weitere Informationen zu den Ausschreibungskriterien finden Sie im folgenden Dokument.



Dr. Uli Zerger

Dr. Uli Zerger

Maschinenvorführungen

E-Mail: zerger(at)soel.de
Tel.: +49 63 2298970-223

Innovationsbeispiele zum Ökolandbau

Innovationsbeispiele zum Ökolandbau


Das Thema Innovationen zieht sich wie ein roter Faden durch das Konzept der Öko-Feldtage. Die Besucher können Prototypen und Neuentwicklungen aus dem Bereich der Landtechnik kennenlernen, die teilweise auch im praktischen Einsatz zu sehen sind. So werden beispielsweise zwei Feldroboter, ihre Fähigkeiten zur Unkrautbekämpfung vorführen. Besonders innovativ ist eine Tellerhacke, die unter einer Mulchschicht hacken kann.

Wissenschaftler des Fachgebiets Agrartechnik der Uni Kassel stellen ihre Neuentwicklung zur Unterflurbewässerung in kleinräumigen Strukturen vor. Damit kann man Schläuche unterschiedlicher Hersteller in Tiefen bis zu 15 cm durch einfach austauschbare Bauteile verlegen. Dabei wird der Untergrund geschont.

Eine Technologie für mehr Klimaschutz bieten auch Teleskoplader, Gabelstapler und Transformatoren mit Elektroantrieb.


Dr. Uli Zerger

Dr. Uli Zerger

Maschinenvorführungen

E-Mail: zerger(at)soel.de
Tel.: +49 63 2298970-223


Interview mit Stefan Itter

Öko-Feldtage 2019 – Biolandbau erleben


Im Interview berichtet Biobauer Stefan Itter darüber, was ihm die Öko-Feldtage 2017 gebracht haben, warum er auch 2019 wieder dabei ist und warum er seinen konventionellen Kollegen empfiehlt, die bundesweite Veranstaltung zu besuchen.

Warum stehen die Öko-Feldtage 2019 fest ihn Ihrem Terminkalender?

Stefan Itter: Es gibt für mich viele Gründe zum Besuch der Öko-Feldtage 2019. Zum einen bin ich dort mit dem Restaurant Weissenstein einer der gastronomischen Anbieter. Wir präsentieren beispielsweise die „Bentiburger“ eine Hamburger-Variation von meinen Bunten Bentheimer Freilandschweinen. Außerdem gehöre ich zum Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau und werde am Stand der Initiative in einem bestimmten Zeitfenster als Ansprechpartner für Kollegen Rede und Antwort stehen. Zum dritten bin ich als Biobauer auf den Öko-Feldtagen, besuche für mich relevante Fach Foren, informiere mich über alte Getreidesorten wie Emmer und Einkorn und werde mir das Angebot der Aussteller für Hühnermobile vor Ort anschauen.

2017 waren Sie ja auch schon auf den Öko-Feldtagen. Gab es ein Highlight für Sie?

Itter: Ja, unser Pastrami-Sandwich: Gegarte Rinderbrust in einem Ciabattabrot aus meinem Weizen. Köstlich, Regional und Bio. Die wenigsten kannten „Pastrami“ und fast alle waren begeistert. Das freut mich natürlich, aber die Gespräche drum herum, die Fragen der Kollegen nach unserem Vermarktungskonzept und die Kontakte zu Kollegen waren auch ein Höhepunkt für mich. Zudem finde ich es toll, dass die Biolandwirtschaft auch bei unseren konventionellen Kollegen Interesse weckt und für manche Methoden wie etwa mechanisches Unkrautmanagement sogar Vorreiter sein kann. Ich hatte ein interessantes und intensives Gespräch mit einem Vertreter des Bauernverbandes, das mir gezeigt hat, das jetzt viel Neugier und Aufgeschlossenheit herrscht wo vorher Skepsis und vielleicht sogar Ablehnung war.

Sie sind in der Region schon gut vernetzt. Gibt es auf den Öko-Feldtagen Gelegenheit das Netzwerk weiter zu spinnen?

Itter: Ja klar! Ich habe auf der Veranstaltung 2017 einfach viele interessante Menschen getroffen. Darunter viele Kunden und Verarbeiter aber auch potenzielle Neukunden. Schön fand ich es auch, die Mitarbeiter vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, die meine Anträge bei der Behörde betreuen, mal in einem ganz anderen Zusammenhang zu treffen, gemeinsam einen Kaffee zu trinken und über neue Entwicklungen im Ökolandbau zu fachsimpeln. Wer als Biolandwirt Netzwerken möchte, hat auf den Öko-Feldtagen viel Gelegenheit dazu.

Welche Herausforderungen gibt es für Ihren Betrieb und kann so ein Veranstaltungsformat helfen, sie zu lösen?

Itter: Mein Betrieb entwickelt sich prinzipiell gut. Die Herausforderung ist aber, nicht stehen zu bleiben, sondern sich immer weiter zu entwickeln. So eine Veranstaltung wie die Öko-Feldtage kann neue Inspiration bieten und holt vielleicht auch mal Aspekte ins Bewusstsein, über die ich sonst nicht gestolpert wäre.

Sind die Öko-Feldtage aus Ihrer Sicht eine geeignete Plattform, um die ökologische Landwirtschaft weiter zu entwickeln?

Itter: Unbedingt! Weil hier die Fragen aufgegriffen werden, die uns Biobauern unter den Nägeln brennen. Mich beschäftigt beispielsweise die Diskussion über die Zusammenarbeit von Bioland und Lidl und die Frage, wohin sich unsere Branche mit dem Bioboom und den vielen Umstellungsbetrieben entwickelt.

Ich denke: der Ökolandbau war und ist mehr als nur die Einhaltung von Richtlinien. Er war auch ein kritischer Gegenentwurf zur Kapital- und profitorientierten Land- u. Ernährungswirtschaft und hat seinen Charme auch durch das partnerschaftliche Miteinander von Biobauern und Vermarktern. Das sollte nicht unterschätzt werden!

Sie sind auch mit konventionellen Kollegen und solchen, die auf Bio umstellen wollen in Kontakt. Empfehlen Sie Ihnen die Öko-Feldtage weiter?

Itter:Ja, das mache ich. Ist auch nicht schwer, denn die konventionellen Kollegen interessieren sich häufig sehr für Technik, von der es auf den Öko-Feldtagen ja nun wirklich genügend gibt. Striegel und Hacke sind derzeit für alle Landwirte ein heißes Thema. Wie natürlich auch viele andere Themen, allen voran Tierwohl und Tierhaltung. Da bietet der Ökolandbau Lösungen, die man sich anschauen kann. Mein Statement an die Kollegen lautet: Auf der Veranstaltung findet ihr Landwirtschaft mit Herz, geballte Information von Menschen, die Ökolandbau betreiben: authentisch und professionell.

Eiwels Bio-Bauernhof

  • Betriebsleiter Stefan Itter ist Mitglied im Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau
  • Umstellung auf Öko und Naturland Mitglied seit 2001
  • Betriebsfläche 50 ha, davon ca. 35 ha Ackerland und ca. 15 ha Grünland
  • Tierhaltung: ca. 20 Rinder, ca. 60 Schweine, ca. 200 Hühner
  • Vermarktung: Verarbeitung und Direktvermarktung. Itter kooperiert seit 2017 mit dem Ökometzger Martin Theisinger und Kassels erstem Öko-Restaurant – dem Restaurant Weissenstein
  • Arbeitskräfte: 1


Forschung praxisnah

Forschung praxisnah


Praxisnahe Forschung und Wissenskommunikation sind Kennzeichen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) sowie der Eiweißpflanzenstrategie (EPS). Beide Förderprogramme präsentieren sich mit ihren Projekten in einem gemeinsamen Zelt auf den Öko-Feldtagen 2019. Ausgewählte Teams von Wissenschaftlern stellen dort ihre aktuellen Projekte vor. Ergänzend bietet das Fachforum im BÖLN-Zelt eine Bühne für die Präsentation von praxisnahen Forschungsergebnissen, beispielsweise zum Anbau und Einsatz von Leguminosen, zur Tier- und Pflanzenzucht und zum Pflanzenschutz. Neben den Forschungsaktivitäten werden weitere Informationsangebote vorgestellt. Dazu zählen unter anderem das Traineeprogramm Ökolandbau und das Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau. Weitere Projekte sind noch in der Planung. Die Netzwerke zum Anbau von Körnerleguminosen wie Erbsen, Bohnen und Lupinen zeigen ihre Arbeit direkt an der Pflanze auf Demoparzellen.

Die FiBL-Projekte GmbH organisiert die Präsenz von BÖLN und EPS auf den Öko-Feldtagen 2019. Die Koordination des BÖLN/EPS-Fachforums erfolgt durch den Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).


Hessen ist Spitze im Öko-Landbau

Hessen ist Spitze im Öko-Landbau


Die Hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz sagt im Interview, wie sie die Öko-Feldtage 2017 erlebt hat und was sie sich 2019 erwartet.

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist für die Öko-Feldtage 2019 zum zweiten Mal Mitveranstalter und Förderer. Was hat Ihre Entscheidung beeinflusst?

Hinz: Nachdem wir 2017 die bundesweit ersten Öko-Feldtage in Hessen ausrichten durften, freut es mich sehr, dass auch in diesem Jahr die Öko-Feldtage wieder in unserem Bundesland stattfinden. Das kommt nicht von ungefähr, denn wir belegen einen Spitzenplatz innerhalb der Bundesländer, was die Anbaufläche von ökologischer Landwirtschaft angeht.

Die letzten Feldtage waren ein voller Erfolg, zahlreiche Aussteller und Interessierte, darunter auch viele konventionelle Landwirte, waren vor Ort. Es war eine große Kontaktbörse für alle Landwirte. Man konnte die Aufbruchstimmung mit Händen greifen! Die Öko-Feldtage passen sehr gut zu dem Ökoaktionsplan, den das Land verfolgt, um den ökologischen Anbau in Hessen zu stärken und auszubauen. Deswegen beteiligt sich das Landwirtschaftsministerium auch in diesem Jahr an der Veranstaltung.


Was erwarten Sie von den zweiten Öko-Feldtagen?

Hinz: Die Öko-Feldtage zeigen neue Wege im Landbau und Innovationen in der Biolandwirtschaft. Für dieses Jahr haben sich wieder zahlreich Aussteller angemeldet. Das zeigt, das Interesse der Unternehmen, Verbände und Organisationen, einem breiten Publikum ihre Arbeit zu präsentieren. Ich erwarte, dass davon ein Impuls für landwirtschaftliche Betriebe ausgeht, sich in diese Richtung weiterzuentwickeln. So können wir die positive Entwicklung im Ökolandbau fortsetzen. Daneben brauchen die Betriebe, die auf Öko umstellen natürlich eine verlässliche Perspektive. Deshalb haben wir im gerade vereinbarten Koalitionsvertrag die finanzielle Unterstützung von Ökobetrieben noch einmal untermauert und unsere Förderung für die nächsten Jahre zugesichert.

Hessen ist Spitze im Ökolandbau. Welche Steigerungsraten erwarten Sie in den nächsten Jahren und mit welchen Maßnahmen fördern Sie das Wachstum?

Hinz: Ich gehe davon aus, dass der Anteil der ökologischen Landwirtschaft weiterhin zunehmen wird, da auch die Nachfrage der Verbraucherinnen und Verbraucher nach Bioprodukten immer weiter steigt. Viele Betriebe wollen umweltschonender und tiergerechter arbeiten und sehen, dass es auch wirtschaftlich Sinn macht, biologisch anzubauen und möglichst regional zu vermarkten. Wir haben in Hessen den Anteil an Ökolandwirtschaft in den letzten Jahren fast verdoppelt und mittlerweile 14,5 Prozent Ökoanbaufläche. Dazu hat die gezielte Förderung durch den hessischen Ökoaktionsplan maßgeblich beigetragen. Landwirtschaftliche Betriebe, die auf Öko umstellen, erhalten erhöhte Flächenprämien sowie umfassende wirtschaftliche und agrarische Beratung. Unser Ziel ist es die Ökoanbaufläche bis 2025 auf 25 Prozent zu steigern, so haben wir es im neuen Koalitionsvertrag festgeschrieben. Außerdem stärken wir in Hessen mit den Ökomodellregionen gezielt bestehende regionale Wertschöpfungsketten und bauen Neue auf, das kommt allen Landwirten zu Gute. Diese Ökomodellregionen wollen wir nun auf ganz Hessen ausweiten, damit Hessen Ökomodellland für Deutschland wird.


Rinder Essen statt Vergessen

Rinder Essen statt Vergessen


Sie sind kernig, fruchtbar, langlebig, liefern leckere Milch und Fleisch. Dennoch gehört das Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind zu den gefährdeten Nutztierrassen. Die Hessische Staatsdomäne Frankenhausen hilft, den Bestand zu erhalten und kann die Produkte aus der Tierhaltung gut verkaufen. Für die Staatsdomäne sind die Schwarzbunten gerade wegen ihrer Vielseitigkeit interessant: Sie ermöglichen eine nachhaltige Nutzung, die zu einer vorbildlichen ökologischen Landwirtschaft passen. Beispielsweise bekommen die Kühe kein Kraftfutter und haben dennoch eine passable Milchleistung.



Werbemittel für Aussteller

Werbemittel für Aussteller

Werben Sie im Umfeld der Öko-Feldtage 2019, um eine große Zielgruppe von Ökobäuerinnen und -bauern, Umstellenden, aber auch interessierten konventionellen Landwirtinnen und Landwirten zu erreichen! Die Agentur N-Komm hat ein Marketing-Paket zusammengestellt. Nutzen Sie bitte dazu das untenstehende Formular.

Ansprechpartner

Adam Zolnierek
a.zolnierek@nkomm.eu
Tel.: +49 69 78 05 95 20

Öko-Feldtage 2019: Gesamtsystem und Vielfalt im Fokus

Öko-Feldtage 2019: Gesamtsystem und Vielfalt im Fokus


Carsten Veller; Projektleiter der Öko-Feldtage berichtet im Interview, wohin die Reise im Jahr 2019 geht.

Im Juli 2019 finden die zweiten Öko-Feldtage statt. Gibt’s Neuerungen im Vergleich mit der Premiere in 2017?

Veller: Unsere erfolgreiche Premiere von 2017 hat den Nerv der Zeit getroffen und gezeigt, dass das Konzept greift. Trotzdem gibt es natürlich Neues, was wir uns vorgenommen haben: Wir wollen beispielsweise das Gesamtsystem Ökolandbau in seiner ganzen Vielfalt noch mehr in den Fokus stellen und innovative Betriebskonzepte, Anbausysteme und moderne Tierhaltung vorstellen.

Der Biolandbau wächst erfreulicherweise; er braucht deshalb andere Strukturen, beispielsweise Kooperationen von Ackerbau- und Viehbetrieben sowie neue Methoden des Nährstoffmanagements. Wir benötigen Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen wie Klimawandel, Öko-Züchtungen und Tierwohl. Die Öko-Feldtage zeigen den aktuellen Stand in der ökologischen Landwirtschaft. Wir wollen sie weiter als Plattform etablieren, auf der Praktiker und Forscher konzentriertes Wissen teilen und an politische Vertreter vermitteln. Bis zum Ziel der Bundesregierung „20 Prozent Öko-Landbau bis 2030“, muss noch einiges passieren.

Wie schon 2017 werden auch 2019 wieder Innovationsbeispiele wie etwa digital gesteuerte und zudem umweltfreundliche Maschinen einen Schwerpunkt bilden. Innovationen und Technik interessieren auch konventionelle Landwirte, für die wir die Veranstaltung mit weiteren Angeboten zum Pflanzenschutz beispielsweise mit Nützlingen oder der mechanischen Bearbeitung, aber auch modernen Tierhaltungskonzepten noch interessanter machen wollen.

Veranstaltungsort ist wieder die Staatsdomäne Frankenhausen. Ist das auch in Zukunft so geplant?

Veller: Die Zusammenarbeit mit der Universität Kassel und der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen hat hervorragend geklappt und die Mitte Deutschlands ist für viele Besucher gut erreichbar. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unterstützt unser Vorhaben auch im nächsten Jahr wieder finanziell.

Die Domäne ist ein Lehr-, Forschungs- und Transferzentrum für ökologischen Landbau und nachhaltige Regionalentwicklung, aber genauso auch Wirtschaftsbetrieb. Sie bietet selbst schon zwei Beispiele moderner Tierhaltung (Milchviehhaltung und Legehennen in Mobilställen) und hat langjährige Erfahrung in der Versuchstechnik sowie ein fantastisches Hofgelände. 2019 findet eine Züchtungstagung zum Deutschen Schwarzbunten Niederungsrind (Zweinutzungsrind) im Rahmen der Öko-Feldtage statt.

Zusammengefasst: Viele Gründe sprechen für ein zweites Mal in Frankenhausen! Was im Jahr 2021 sein wird, diskutieren wir aktuell, eine Entscheidung steht noch aus.

Die Öko-Feldtage wollen moderne Technik und traditionelles Wissen vereinen. Wie schaffen sie das?

Veller: Das passiert doch schon. Die Öko-Feldtage sind eine ideale Plattform, um den aktuellen Leistungsstand zu zeigen. Mechanisches Unkrautmanagement muss heute nicht mehr in Handarbeit, sondern kann mit digital gesteuerten Hacken und Striegeln erledigt werden. Übrigens ein Bereich, für den sich auch immer mehr konventionelle Kollegen interessieren, um umweltschonend zu arbeiten.

Weitere Herausforderungen, z.B. im Nährstoffmanagement und Klimawandel müssen mit diesem Dialog bewältigt werden. Hier sind beispielsweise die neue Düngeverordnung und der Umgang mit ihr zu nennen, die ökologische und konventionelle Landwirte gleichermaßen betrifft. Auf den Öko-Feldtagen 2019 hoffen wir, insbesondere neu gezüchtete Sorten, die Hitze und Wasserknappheit besser tolerieren, sehen zu können, denn diese sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel.

Mischkultur ist ein weiteres Beispiel: Sie ist prima für natürliche Regelmechanismen, die Arbeitskosten waren bisher aber zu hoch, um das umzusetzen. Moderne Technik kann das ändern und die Mischungen vor Vermarktung trennen.

Die DLG Feldtage hatten in diesem Jahr erstmals ein größeres Öko-Special. Belebt diese Konkurrenz das Geschäft?

Veller: Wettbewerb ist immer positiv und fördert die Weiterentwicklung! Denn ohne Wettbewerb kann man sich schnell in seiner Ecke einrichten. Wir freuen uns deshalb über Kooperationsvereinbarungen mit der DLG, die sinnvolle Zusammenarbeit in einzelnen Arbeitspaketen regeln. So hat die FiBL Projekte GmbH dem Öko-Special auf den DLG-Feldtagen im Bereich Forum und Podiumsdiskussion zugearbeitet und die DLG wird uns im Jahr 2019 erneut bei den Maschinenvorführungen unterstützen.

Apropos Aussteller. Wie sieht die derzeitige Anmeldsituation aus?

Veller: Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir bereits deutlich mehr Anmeldungen. Es freut uns vor allem, dass Aussteller aus 2017 ihre Standflächen oft ausgeweitet haben und uns so ein positives Feedback geben. Hinzu kommen viele neue Aussteller, die schon Standflächen reserviert haben.