Treffpunkt der

ökologischen Landwirtschaft

Frankenhausen

3. und 4. Juli 2019

Film über die Öko-Feldtage 2019

Bewegte Bilder sagen mehr als tausend Worte. Unser Kollege Thomas Alföldi, Mitarbeiter des FiBL Schweiz, hat die Vielfalt der Öko-Feldtage und die gute Stimmung hervorragend eingefangen.

Hohe Zufriedenheit

Studierende des Fachgebiets Agrar- und Lebensmittelmarketing der Universität Kassel haben unter Leitung von Dr. Benedikt Jahnke 564 Besucher*innen und 156 Aussteller*innen zu ihrer Zufriedenheit befragt. Erste Zahlen wurden ausgewertet und zeigen folgende Ergebnisse: 96 % der Besucher*innen waren zufrieden oder sehr zufrieden mit den Öko-Feldtagen 2019 (siehe Grafik). Bei den Aussteller*innen liegt der Anteil mit 81 % zufriedenen und sehr zufriedenen Befragten auch wieder auf hohem Niveau.

Impressionen Öko-Feldtage 2019

Die Öko-Feldtage 2019 waren nicht nur eine Plattform für alle Landwirt*innen, Forschende und Politiker*innen, sondern auch ein Öko-Fest mit einer freundlichen einander wertschätzenden Atmosphäre, gutem Bio-Essen, Musik und Tanz zum entspannen. Genießen Sie die Impressionen.

Demoparzellen und Versuche

Die Demoparzellen und Versuchsflächen auf den Öko-Feldtage 2019 waren für Profis wie für Laien eine Augenweide. Auf 1.200 Parzellen hatten die Besucher*innen die Möglichkeit, sich rund 70 Kulturen und viele verschiedene Sorten und Versuche anzusehen und sich mit Experten auszutauschen.
Der Bedarf an Pflanzenproteinen ist groß, der Anbau in Deutschland gewinnt weiter an Fahrt. Proteinpflanzen wie Erbsen, Ackerbohnen, Lupine und Soja waren deshalb auf den Feldtagen populär vertreten. Auch der Anbau von Körnerleguminosen in Mischkultur (Gemengeanbau) mit anderen Arten wurde als eine Methode gezeigt, um das Risiko zu senken und die zur Verfügung stehenden Landfläche besser zu nutzen. Im Zuge von häufigen Wetterextremen sind solche neuen Methoden für immer mehr Landwirte interessant.

Technik satt

Vom Überwachungssystem zur Bienengesundheit über Drohnen, die Ertrag und Qualität von landwirtschaftlichen Kulturen ermitteln, bis zu neuen Techniken der Bodenbearbeitung und Unkrautbekämpfung wurden auf den Öko-Feldtagen viele Neuheiten und Prototypen vorgestellt. Sie waren wieder ein Besuchermagnet, der den Blick in die Zukunft erlaubt. Wer hier und jetzt eine Maschine braucht, hat sie sich gleich im praktischen Einsatz auf dem Feld angeschaut. In der Kategorie Striegel und Hacken waren beispielsweise alle namhaften Hersteller vertreten, sodass Interessierte sich ein Bild über Funktionsweise und Preisniveau machen konnten. Neu auf den Öko-Feldtagen 2019: Mäh- und Schwadtechnik.

Öko-Feldtage 2019 – Impulse für die ganze Landwirtschaft

Die zweiten bundesweiten Öko-Feldtage knüpfen an den großen Erfolg der ersten an. Mehr als 11.000 Besucher*innen erleben am 3. und 4. Juli die Innovationskraft und Vielfalt der ökologischen Landwirtschaft auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, dem Lehr- und Versuchsbetrieb der Universität Kassel. Die Highlights der Veranstaltung: Maschinenvorführungen, Neuentwicklungen und Prototypen in Tierhaltung, Pflanzenbau und –zucht sowie die Fachforen.

Fruchtfolgeglied Ausstellungsfläche

Die Hessische Staatsdomäne Frankenhausen hat durch die Öko-Feldtage die große Chance, sich selbst und viele Forschungsergebnisse zu präsentieren. Die Feldtage als „Fruchtfolgeglied Ausstellungsfläche“ in den Betriebsablauf einzuplanen stellt laut Prof. Jürgen Heß, wissenschaftlicher Leiter der Domäne, einen kleinen Drahtseilakt dar. Mehr dazu im Interview.

Zahlen, Daten, Innovationen

Das Programm der Öko-Feldtage zeigt in einer Mischung aus Praxis und Forschung alle Neuigkeiten rund um die ökologische Landwirtschaft. Besucher können sich beispielsweise in über 50 Maschinenvorführungen von Hacken, Striegeln, GPS- und kamerageführte Maschinen einen Eindruck von der neusten Landtechnik verschaffen. Viele Innovationsbeispiele zeigen Prototypen und Neuentwicklungen wie beispielsweise Unkrautroboter und Gabelstapler mit Elektroantrieb.

Neue Fachzeitschrift BioTOPP

Drei Wochen vor den Öko-Feldtagen 2019 erscheint die Erstausgabe der BioTOPP, der neuen Fachzeitschrift für die ökologische Landwirtschaft. Auf 48 Seiten informiert das neue Fachmagazin für Bäuerinnen und Bauern zu allen Themen rund um den Öko-Landbau. Als Herausgeber fungieren das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL Deutschland) und die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG), es erscheint in der DLG AgroFood Medien GmbH.

Felix Prinz zu Löwenstein über die Strahlkraft der Öko-Feldtage

Der deutsche Bio-Spitzenverband, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), ist Schirmherr der Öko-Feldtage. BÖLW-Vorsitzender Felix Prinz zu Löwenstein spricht im Interview über die Strahlkraft der Veranstaltung in die Politik und in die Branche.

Interview mit Stefan Itter

Für Biobauer Stefan Itter gibt es viele Gründe, um die Öko-Feldtage 2019 zu besuchen. Zum einen ist er dort mit dem Restaurant Weissenstein einer der gastronomischen Anbieter. Außerdem gehört Itter dem Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau an und berichtet am Stand der Initiative von seinen Erfahrungen. Zum dritten ist er als Biobauer auf den Öko-Feldtagen, besucht für ihn relevante Fach-Foren, informiert sich über alte Getreidesorten und will sich verschiedene Hühnermobile anschauen. Im Interview berichtet er darüber, was ihm die Öko-Feldtage 2017 gebracht haben und warum er auch seinen konventionellen Kollegen empfiehlt, hinzugehen.

Hessen ist Spitze im Öko-Landbau

Die Hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz sagt im Interview, wie sie die Öko-Feldtage 2017 erlebt hat und was sie sich 2019 erwartet.
Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist für die Öko-Feldtage 2019 zum zweiten Mal Mitveranstalter und Förderer. Was hat Ihre Entscheidung beeinflusst?

Öko-Feldtage 2019

Am 3. und 4. Juli 2019 finden die zweiten bundesweiten Öko-Feldtage auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, dem Lehr- und Versuchsgut der Universität Kassel, in Grebenstein statt. Sie sind der ideale Treffpunkt für alle Ökobauern und -bäuerinnen, solche, die es werden wollen und alle, die nach neuen Methoden für eine umweltfreundliche Landwirtschaft suchen. Die Öko-Feldtage zeigen, was die ökologische Landwirtschaft kann, wo sie steht und wie sie sich weiter entwickelt. Sie bieten eine einzigartige Mischung aus Praxis und Forschung im Pflanzenbau und in der Tierhaltung: die ideale Plattform, um Innovationen zu zeigen und aktuelle Themen rund um Landwirtschaft, Politik und Wirtschaft zu diskutieren.

Die FiBL Projekte GmbH ist Veranstalter der Öko-Feldtage 2019. Mitveranstalter sind das Hessische Landwirtschaftsministerium, die Universität Kassel mit der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen und die Stiftung Ökologie und Landbau. Der BÖLW ist Schirmherr der Veranstaltung. Das Hessische Landwirtschaftsministerium unterstützt die Öko-Feldtage auch 2019 wieder finanziell im Rahmen des Ökoaktionsplans.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die
Öko-Feldtage 2019 wieder in Hessen stattfinden.
Sie passen perfekt zu unserem Ziel,
die Ökoanbaufläche bis 2025 auf 25 Prozent
zu steigern.“

Priska Hinz, Hessische Ministerin für Umwelt,
Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

"Moderne Technik und traditionelles Wissen
machen den Ökolandbau zukunftsfähig.
Die bundesweiten Öko-Feldtage zeigen Chancen
sowie Perspektiven und schließen so eine Lücke
in Deutschland."

Dr. Uli Zerger, Stiftung Ökologie & Landbau

"Die Öko-Feldtage zeigen, was Ökolandwirtschaft kann,
wo sie steht und wie wir sie weiterentwickeln können.
Wir freuen uns, die Veranstaltung als Schirmherr
mit zu gestalten."

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender BÖLW

"Innovation beginnt oft mit dem Austausch von
Bio-Bauern untereinander, mit der Beratung und
der Praxisforschung. Daher bin ich froh, über die
bundesweiten Öko-Feldtage als Plattform für
diesen Austausch."

Jan Plagge, Präsident Bioland

"Auf den Öko-Feldtagen findet man
Landwirtschaft mit Herz, geballte Information
von Menschen, die Ökolandbau
betreiben: authentisch und professionell."

Stefan Itter, Bio-Bauer

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